Fettreduzierung


Egal, ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, jeder verbindet Schönheit und Fitness automatisch mit schlank sein. Doch die Realität schreibt andere Zahlen. Das Streben nach dem Dünnsein, das einen extremen Höhepunkt zuletzt im Heroin-Chic der 90er Jahre – verkörpert durch Ikonen wie Kate Moss – fand, hat sich kaum gelegt. Immer noch leben Models, Hollywoodstars und die Musikszene vor, wie chic Size Zero ist. Obwohl viele junge Mädchen und Frauen von Victoria Beckhams Maßen träumen, verhält sich die Wirklichkeit ganz anders. Denn: Jeder zweite Erwachsene und bereits jedes dritte Kind haben einen zu hohen Fettanteil im Körper und gelten somit als übergewichtig.

Doch das, was viele Teenager und Erwachsene beim Blick in den Spiegel quält, bleibt oftmals nicht nur ein kosmetisches Problem.

Wer dauerhaft mit Fettanreicherungen zu kämpfen hat, riskiert nicht nur seine Bikinifigur, sondern setzt auch seine Gesundheit aufs Spiel. Entscheidend für die Gesundheit von Herz und Kreislauf ist nicht allein der BMI, sondern die Verteilungsmuster der Fetteinlagerungen. Gesundheitsgefährdend können sich da besonders Fettdepots im Bereich des Bauchs und in Nähe der inneren Organen auswirken.

Inneres Bauchfett kann den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel dermaßen ungünstig beeinflussen, dass es sogar als wesentlicher Indikator des metabolischen Syndroms gilt. Diese Wohlstandserkrankung kann weiterhin zu Fettstoffwechselstörungen und Diabetes führen, sodass nur noch eine Fettreduzierung schwerwiegende Erkrankungen abwenden kann. Ob eine Gefährdung droht, ist leicht nachzumessen: Der Bauchumfang gilt nämlich als sicheres Maß für die Fettverteilung. Frauen sollten ab einem Umfang von 80 cm, Männer ab 92 cm wachsam sein und bei alarmierenden Werten, den Figurproblemen den Kampf ansagen.

Dagegen gelten Fettdepots an Hüften und Oberschenkel als wesentlich risikoärmer und stellen besonders für Frauen rein optische Problemzonen dar. Besonders ratsam ist es dann, langfristig auf eine gesunde Ernährung umzustellen und sich so oft wie möglich sportlich zu betätigen. Leichter gesagt, als getan. Wo Sport und Ernährung nicht fruchten, kommen andere Methoden der Fettreduzierung zum Einsatz. Eine davon ist die Lipolyse. Bei der Lipolyse verwendet man Phosphatidylcholin, das man direkt in den zu behandelnden Bereich einspritzt. Diese Methode eignet sich vor allem für kleinere Körperteile, wie beispielsweise ein Doppelkinn. Das Präparat spaltet das Fett in kleine Teile und löst diese auf de.wikipedia.org. Das gespaltene Fett wird anschließend auf natürlichem Wege vom Körper ausgeschieden.

Diese Anwendung ist vor allem für die Beseitigung kleinerer Pölsterchen geeignet, die weder durch Diäten, noch Sport verschwinden wollen.

Für größere Anreicherungen kann eine Liposuktion, eine Fettabsaugung, in Betracht gezogen werden. Bei der Liposuktion handelt es sich um einen operativen Eingriff, bei der das Fettgewebe vor der eigentlichen Absaugung schonend und langsam mit einer Infusion aufgeschwemmt und so aus dem Bindgewebsverband gelöst wird. Die Fettzellen sind so erweicht und können leicht entfernt werden. Dabei wird das Hautaufhängungsnetz weitesgehend geschont. Die verwendete Lösung besteht im Wesentlichen aus Kochsalz und ist daher sehr gut verträglich. Nach der langsamen Infusion, folgt eine Einwirkzeit, in der entspannt werden kann und die man sogar mit Musik hören oder lesen verbringen kann. Der endgültige Heilungsprozess sowie das Abschwellen und die Straffung der Haut ist nach etwa 4 Monaten abgeschlossen.

Wer sich dennoch vor einem operativen Eingriff scheut, kann seine Figurprobleme mit Hilfe der Ultraschall-Kavitation wieder in den Griff kriegen https://de.wikipedia.org/wiki/Energiestoffwechsel. Während der ca. einstündigen Ultraschall-Kavitation werden die Fettzellen durch die Anregung mit hoch- und niederfrequentem Ultraschall erst einmal in Schwingungen versetzt, daraufhin erwärmt und schließlich zerstört. Dieser Vorgang bildet ein Fett-Wassergemisch, welches durch das Lymphsystem abtransportiert wird. Für ein optimales Ergebnis wird die Ultraschall-Kavitation im Anschluss an die Behandlung von einer Lymphdrainage unterstützt. Dabei kommt es zu einer Entlymphung des behandelten Gewebes, indem die entsprechenden Stellen massiert werden. Die gewünschten Resultate erreicht man je nach persönlichen Vorstellungen sowie körperlichen Gegebenheiten nach etwa nach 6-10 Behandlungen.

All diese Möglichkeiten ersetzen zwar nicht sportliche Aktivität und eine gute Ernährung, können aber äußerst hilfreich auf dem Weg zur Traumfigur sein. Je nach körperlicher Konstitution eignen sich manche Behandlungsmethoden besser als andere und erfordern etwas Geduld. Doch wer dranbleibt, merkt schnell, der Kampf gegen die eigenen Figurprobleme lohnt sich.

Rate this post