Altenpflege – Wie Mangelernährung von Demenzkranken gehandhabt werden kann


Gegenwertig gibt es in der Bundesrepublik Deutschland 1,3 Millionen Demenzpatienten, Tendenz steigend. Dieser Artikel enthält Tipps für die Altenpflege von kognitiv und motorisch schwachen Patienten im Bezug auf Mangelernährung.

Demenzkranke sind häufig mangelernährt. Sie leiden unter physischen Unruhen und müssen ständig in Bewegung sein. Daher haben sie einen höheren Kalorienverbrauch. Häufig verbrauchen Demenzpatienten mehr als 3500 Kilokalorien täglich. Ältere Menschen ohne ausgeprägten Bewegungsdrang verbrauchen für gewöhnlich etwa 1800 Kilokalorien am Tag vom. Außerdem sind Demenzerkrankte kognitiv beeinträchtigt und nicht mehr in der Lage Speisen als solche zu erkennen oder Abläufe beim Trinken oder Essen zu koordinieren. Desweiteren fällt es vielen Betroffenen schwer sich auf die Nahrungsaufnahme zu konzentrieren.

Ernährungstipps für Demenzkranke

Für die Altenpflege von kognitiv und sozial eingeschränkten Patienten ist ein ausgewogener Ernährungsplan wichtig.
Betreuer sollten beispielsweise darauf achten, dass Demenzpatienten neben den üblichen drei Hauptmahlzeiten weitere Zwischenmahlzeiten mit hohem Kaloriengehalt aufnehmen. Bei der Zubereitung der Speisen sollten auch fettreduzierten Ingredienzien vermieden werden. Beim Frühstück und Abendessen sollte darauf geachtet werden, dass Butter statt Margarine verwendet wird, und/oder, dass die Käse- und Wurstauswahl fettreich ist https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpergewicht. Ebenso darf Nuss-Nugat-Creme am Morgen angeboten werden.

Auch beim Mittagessen darf die Suppe oder die Soße mit kalorienreichen Zutaten wie Crème fraîche, Sahne oder Butter angereichert werden. Desweiteren ist bei dieser Art von Altenpflege das Anrichten der Mahlzeiten von Bedeutung. Dass Essen sollte eine optimale Temperatur haben. Für Demenzkranke ist es oft nicht möglich den Wärmezustand zu erkennen. Verbrühungen treten daher häufiger auf de.wikipedia.org. Außerdem ist oftmals erkennbar, dass Demenzpatienten vorzugsweise mit ihren Fingern essen. Demnach ist Fingerfood eine gute Alternative zu konventionellen Mahlzeiten.

Wenn all diese Maßnahmen nicht zu dem gewünschten Ergebnis – dem Gewichthalten – führen und weiterhin Gewicht reduziert wird, sollte der Rat eines Arztes hinzugezogen werden. Das Pflegepersonal und der Arzt sollten über Zusatznahrung mit hohem Kaloriengehalt beratschlagen.
Fazit: Die Altenpflege für Demenzerkrankte ist im punkto Ernährung sehr speziell.

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